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Gleitzone wird Übergangsbereich

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Steuernews-TV Oktober 2019

Gleitzone wird Übergangsbereich

Mit dem „Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung“ wurde die Gleitzone zu einem Übergangsbereich und damit auch die Entgeltspanne ausgeweitet. Wie sieht die neue Gleitzonenspanne aus, wer profitiert wie von den Neuerungen und was müssen Arbeitgeber künftig melden? Entdecken Sie jetzt mehr dazu in Steuernews-TV.

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Textabschrift des Videos (Transkription)

Gleitzone wird Übergangsbereich

Mit dem „Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung“ wurde die Gleitzone zu einem Übergangsbereich und damit auch die Entgeltspanne ausgeweitet. Seit 1.7.2019 gilt Folgendes:

  • Die Entgeltspanne erstreckt sich nun von 450,01 Euro bis 1.300,00 Euro pro Monat (bisherige Gleitzonenspanne € 450,01 bis € 850,00). Maßgeblich ist das regelmäßige Arbeitsentgelt.
  • Arbeitnehmer mit einem Entgelt von 850,01 Euro bis 1.300,00 Euro profitieren von geringeren Sozialversicherungsbeiträgen. Beschäftigte in der bisherigen Gleitzonenspanne werden noch stärker entlastet.
  • Erwerbstätige im Übergangsbereich erhalten trotz der verminderten Rentenversicherungsbeiträge volle Rentenanwartschaften aus dem tatsächlichen Arbeitsentgelt.
  • Geringverdiener, die bislang auf die Gleitzone in der Rentenversicherung verzichtet haben, können die neuen Regelungen ab sofort in Anspruch nehmen.
  • Bisher ausgesprochene Verzichtserklärungen bezüglich der Anwendung der Gleitzone in der Rentenversicherung gelten seit 1.7.2019 nicht mehr, ausgenommen sind etwa Auszubildende, Praktikanten oder Teilnehmer an dualen Studiengängen.

Neu ist, dass Arbeitgeber zusätzlich zur reduzierten Bemessungsgrundlage für das beitragspflichtige Arbeitsentgelt gemäß neuer Berechnungsformel § 163 Abs. 10 SGB VI. nun auch das für die Rentenberechnung maßgebliche höhere Arbeitsentgelt melden müssen.

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